Sehenswürdigkeiten in Bad Liebwerda, Tschechien: was gibt es zu sehen, wohin kann man gehen, was kann man mitbringen

Bad Liebwerda

Bad Liebwerda ist ein Kurort im Norden der Tschechischen Republik. Das Gebiet dieses Kurortes ist nur 13 km² groß, die Bevölkerung beträgt etwa 440 Einwohner und es liegt auf einer Höhe von 424 Metern über dem Meeresspiegel. Das Kurort ist umgeben von Mischwäldern am Fuße des Smrk-Berges, dem höchsten im tschechischen Isergebirge. Seine Höhe beträgt 1124 Meter.

Geschichte

Zum ersten Mal wird der Kurort Bad Liebwerda in den Aufzeichnungen des Jahres 1381 erwähnt. Im 15. Jahrhundert führte ein Pfad durch das Gebiet des modernen Kurorts, auf dem Pilger zur Marianenkirche reisten. In diesen Jahren wurde das „Wasser Gottes“ entdeckt, mit dem die Pilger auf ihren Reisen erfrischt wurden. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts wurden die Fässer mit lokalem Wasser gefüllt und an den Hof des sächsischen Kurfürsten August I. geschickt.

Die heutige Entwicklung des Ortes begann jedoch in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, als Bad Liebwerda die Residenz einer Adelsfamilie von Clam-Gallas wurde. Jan Kristof Klam gründete die ersten Krankenhäuser, vor allem aufgrund seiner Bemühungen im Jahr 1785 wurde die erste chemische Analyse von Wasser aus der ältesten Quelle durchgeführt. In den folgenden Jahren wurden immer mehr Quellen für medizinische Zwecke verwendet, die ihren Namen zu Ehren der Mitglieder der Clam-Gallas-Familie erhielten: Maria, Vilemina, Josephine, Edward, Hubert und Byerbon. Die wenigen Sehenswürdigkeiten, die Libwerda heute Touristen bieten kann, sind ausschließlich durch die Bemühungen der Familie Clam-Gallas entstanden. Viele berühmte Persönlichkeiten in der Tschechischen Republik und manchmal auf der ganzen Welt waren hier, wie Joseph II., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, Prinzessin Anna Fedorovna, Schriftsteller Franz Kafka, Dichter Josef Jungman, Komponist Karl Maria von Weber, Geograph und Naturforscher Alexander von Humboldt und viele andere.

Sehenswürdigkeite

Der Reichtum an Touristenattraktionen kann Bad Liebwerda wegen seiner geringen Größe nicht rühmen. Das vielleicht interessanteste am Kurort ist das einzigartige Restaurant „Obří sud“ (Riesenfass), das 1931 in Form eines großen Bierfasses erbaut wurde. Besucher dieses Ortes bieten einen herrlichen Panoramablick auf die nordwestlichen Hänge des Isergebirges. Bemerkenswert sind auch die Pavillons und Kolonnaden der Mineralquellen sowie das Ensemble der Herrenhäuser aus dem späten 18. bis frühen 19. Jahrhundert im Empire-Stil. Sie werden sofort das Clam-Galass-Familienanwesen erkennen, das mit einem wunderschönen Familienwappen gekrönt ist.

Frische Bergluft und schattige Wege der Mischwälder laden zum Wandern und Radfahren ein. Für Fans von Extremsportarten gebaut mehr als 60 Kilometer Wanderwege zum Mountainbiken. Auf der Iserautobahn warten hervorragende Abfahrten auf Langläufer, und für Skifahrer gibt es in der Nähe des Ortes mehrere gute Skizentren mit Skiliften, Skilehrern und Ausrüstungsverleih.

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